Doktorandenschule des Imre Kertész Kollegs Jena

Geschichte ist eine unordentliche Disziplin. Der Vielfalt ihrer Fragen entspricht die Vielfalt der Methoden, und kaum eine führt direkt zum Ziel. Neugier und Zweifel gehen Hand in Hand.
Die Doktorandenschule des Imre Kertész Kollegs bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an einem Promotionsvorhaben zur neueren Geschichte des östlichen Europas arbeiten, eine Form, intellektuelle Neugier und methodische Zweifel im Gespräch fruchtbar zu machen. Ihr Gegenstand sind die Gesellschaften des östlichen Europas im 19. und 20. Jahrhundert in ihrer ganzen Breite und  Vielfalt. Eingebettet in das intensive Gespräch mit den Fellows am Kolleg, seinen Direktoren und Mitarbeitern führt sie ihre Doktoranden ins Zentrum zeithistorischer Forschung in ihrem internationalen Kontext.
Finanziert wird die Doktorandenschule vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und von externen Stipendiengebern (z. B. DFG, Stiftungen). Angegliedert sind die polnischen Stipendiaten des Bronisław-Geremek-Stipendiums der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung. Die Doktorandenschule arbeitet eng mit dem Jena Center für Geschichte des 20. Jahrhunderts zusammen.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Włodzimierz Borodziej (borodziej(at)yahoo.co(dot)uk)
PD Dr. Jörg Ganzenmüller (joerg.ganzenmueller(at)uni-jena(dot)de)
Prof. Dr. Joachim von Puttkamer (joachim.puttkamer(at)uni-jena(dot)de)