Kolloquium

Datum: 3. April 2017
Zeit: 11 Uhr - 13 Uhr c.t.
Ort: Am Planetarium 7, Seminarraum


Kornelia Kończal: Reconstruction through Plunder: Post-German Property in East Central Europe after the Second World War

Weitere Termine finden Sie in der Rubrik Kolloquium.

NEW PUBLICATION: The Waffen-SS - A European History

(c) Oxford University Press 2016

Edited by Jochen Böhler and Robert Gerwarth


Oxford University Press, 2016
Hardback
400 Pages, 20 black and white images
ISBN: 9780198790556
This is the first systematic pan-European study of the hundreds of thousands of non-Germans who fought — either voluntarily or under different kinds of pressures — for the Waffen-SS (or auxiliary police formations operating in the occupied East). Building on the findings of regional studies by other scholars — many of them included in this volume — The Waffen-SS aims to arrive at a fuller picture of those non-German citizens (from Eastern as well as Western Europe) who served under the SS flag.
Please find more information in our section Publications.

NEUE PUBLIKATION: Europas Osten im 20. Jahrhundert, Bd. 6

© De Gruyter/ Oldenbourg Verlag

Juliane Tomann


Geschichtskultur im Strukturwandel
Öffentliche Geschichte in Katowice nach 1989


München, De Gruyter/ Oldenbourg Verlag
erschienen 12/2016
437 Seiten, 49 Abbildungen (sw), gebunden
ISBN 978-3-11-046374-3
Preis: 49,95 €
Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen 2015 ausgezeichnet.
Katowice erfindet sich neu: Die ehemalige sozialistische Musterstadt, das industrielle Rückgrat Polens durchläuft seit der politischen Wende 1989/1990 einen tiefgreifenden ökonomischen und gesellschaftlichen Transformations-prozess.
Die vorliegende Arbeit unserer Kollegin Dr. Juliane Tomann porträtiert diese vielschichtigen, höchst dynamischen Wandlungsprozesse und nimmt sie als Ausgangspunkt für die Frage, wie in diesem genuin auf die Zukunft ausgerichteten Transformationsprozess mit Vergangenheit und Geschichte umgegangen wird. Welche öffentlichen historischen Narrationen entstehen aus dieser provozierenden Umbruchsituation heraus? Wie wird historisch Sinn gebildet und welche Wirkungen bzw. Funktionen hat öffentliche Geschichte in Zeiten strukturellen Wandels?
Mehr Informationen finden Sie unter Publikationen / Schriften des Imre Kertész Kollegs Jena.

Europäische Kommission fördert Forschungsnetzwerk mit 300.000 €

Geschichte transnational anwenden? Ein Jean-Monnet-Netzwerk erforscht die Bedingungen dafür.
Wie Geschichte entsteht und ausgehandelt wird, ist abhängig von vielen gesellschaftlichen Faktoren. Neben professionellen Historikern an Universitäten sind auch außeruniversitäre Lernorte, Gedenkstätten, Museen und Nichtregierungsorganisationen an der historischen Sinnbildung beteiligt. In einem internationalen Team geht das Jean-Monnet-Netzwerk zur Angewandten Europäischen Zeitgeschichte am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena in den nächsten drei Jahren diesen Fragen nach den Wechselwirkungen zwischen inner- und außeruniversitärer historischer Wissensbildung nach. Historiker und Geschichtspraktiker aus Belgien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Polen und Serbien arbeiten gemeinsam und bündeln dafür Ansätze der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie sowie der Sozial- und Kulturanthropologie und der allgemeinen Kulturwissenschaften. 
Das Netzwerk ist Teil der von der Europäischen Kommission geförderten Jean-Monnet-Maßnahmen, deren Ziel es ist, das Wissen über den europäischen  Integrationsprozess und seine Voraussetzungen zu mehren. Für das Jenaer Projekt wurde dabei die Höchstfördersumme von 300.000 Euro bewilligt. Es ist das erste Netzwerk aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft, das innerhalb des Jean-Monnet-Programms gefördert wird.
Projektdurchführung am Kolleg: Juliane Tomann
Projektzeitraum: 2016 bis 2019
Mehr Informationen finden Sie unter Weitere Ankündigungen.